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caissa schach-chronik:

Schach - Geschichte und Geschichten

Ergebnisse, Tabellen, Berichte

Neueste Inhalte

Frauen-Bundesliga

Auch die Frauen-Bundesliga 2011/12 ist nun in der Chronik enthalten.

Bundesliga

Auch in den ewigen Statistiken ist die Saison 2011/12 nun berücksichtigt.

Bundesliga

Die Ergebnisse der Saison 2011/12 sind komplett, die ewigen Statistiken folgen in Kürze.

Die caissa schach chronik enthält Ergebnisse, Tabellen und Berichte von zahlreichen Ereignissen rund um das Schachspiel: Weltmeisterschaften beginnend mit den Zonenturnieren, Turniere der Einzelspieler und Mannschaften, alle Ranglisten, Fernschach und vieles mehr. Auch den Frauen ist viel Platz gewidmet. Mit der Zeit sollen weitere Themen hinzukommen.

Ein wesentliches Ziel der Chronik ist es, Daten nicht nur zu sammeln, sondern auch zu verifizieren, um den Lesern als zuverlässige Quelle zur Schachgeschichte zu dienen. Die Ereignisse werden vor allem mit verschiedenen Printmedien aus aller Zeit* abgeglichen. Als Resultat dieser Bemühungen wurden Daten aus der Chronik durch die Schachbundesliga, ChessBase oder auch der Wikipedia übernommen.

Meilensteine des Turnierschachs

Ergebnisse Londoner Turnier 1851 Bericht und Ergebnisse erste WM 1886 Erste Weltmeisterin Vera Menchik mit ihren Ergebnissem Berichte und Ergebnisse der ersten Schacholympiade 1927 Beginn der ICCF-Turniere Alle Top-100-Ratings seit 1971 Einführung der mehrgleisigen Bundesliga Bericht und Ergebnisse der ersten Mannschafts-WM Ergebnisse der Frauen-Bundesliga seit 1991 Bericht und Ergebnisse WM 2006

Meilensteine des Schachs

Bei einer umfassenden Sammlung wie dieser ist es leider nicht immer möglich, mit ein oder zwei Klicks zur gewünschten Seite zu gelangen. So passen mehr als 250 Turniere oder Statistiken zu 40 Jahren Bundesliga nicht in ein Menü, geschweige denn, auf eine Seite. Umfangreiche Themen sind daher in Epochen unterteilt. Die „Filme“ sollen bei der zeitlichen und thematischen Orientierung helfen.

1851 begann das moderne Schachzeitalter

Als 1851 anlässlich der Weltausstellung in London das erste bedeutende Schachturnier der Geschichte stattfand, war Schach auch in Europa schon mindestens seit etwa 1.000 Jahren bekannt, in Russland wohl noch länger. Die Mauren hatten das Spiel ins Abendland gebracht. Bis ins 6. Jahrhundert reichen Belege über Schach in Persien zurück, doch möglicherweise ist Schach noch älter. Nunmehr seit etwa 400 Jahren, als vor allem die Gangarten von Dame, Läufern und Bauern verändert worden waren, war das moderne Schach nahezu unverändert geblieben.

Nicht nur der grandiose Erfolg des Londoner Turniers verhalf dem Schach zum Siegeszug. Die Möglichkeiten zu reisen und zu kommunizieren wurden immer besser. So häuften sich mit der Zeit die Turniere ebenso wie die Zeitschriften, die sich dem Thema Schach widmeten.

In Deutschland las man seit 1846 die Deutsche Schachzeitung. 1870 fand in Baden-Baden das erste internationale Turnier im Lande statt. Bei dem wurden die 1867 eingeführten mechanischen Schachuhren verwendet, die allerdings noch nicht über Fallblättchen verfügten. Diese sollten sich erst einige Jahrzehnte später durchsetzen. 1877 wurde der Deutsche Schachbund gegründet.

1886 wurde Wilhelm Steinitz nach seinem Sieg über Johannes Zukertort der erste offiziell anerkannte Weltmeister. 1927 kürte die drei Jahre zuvor gegründete Fide die erste Weltmeisterin und den ersten Meister der Nationalmannschaften bei der neu geschaffenen Schacholympiade.

Herausforderungen in der Gegenwart

Nach dem zweiten Weltkrieg bestimmen festen Zyklen den Schachsport: alle drei Jahre fand eine WM, alle zwei Jahre eine Schachyolmpiade statt. Erst in den 1980er-Jahren endeten diese „goldenen Zeiten“. Dilletantische Funktionäre und allzu egozentrische Spieler schadeten dem Ansehen des Schachs. 13 Jahre lang gab es sogar mehrere Weltmeister. Die Sehnsucht, ein Teil der olympischen Familie zu sein oder mediengerechter zu werden, führten zu manchen absurden Regeländerungen wie Doping-Kontrollen und Ko-Turnieren mit Mini-Matches und verkürzter Bedenkzeit.

Auch immer bessere Schachprogramme, die inzwischen auf dem Niveau von Supergroßmeistern spielen, veränderten das Schach nachhaltig. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts muss sich Schach neu erfinden.

*) Gute Dienste beim Recherchieren und Verifzieren leisteten vor allem die Schachzeitungen und -zeitschriften Deutsche Schachzeitung vereinigt mit Caissa, der SchachReport, die Zeitschrift Schach, das Schach Magazin 64, das Schach-Echo, die Zeitschrift Deutsche Schachblätter und der Sahovski Informator.

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Chronik

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Weltmeisterschaften

Klassische Weltmeisterschaften • Fide-WM • Frauen-WM • Nachwuchs • Kurze Bedenkzeit

Einzelturniere

Ergebnisse und Tabellen von mehr als 250 hervorragend besetzten Turnieren seit 1851

Mannschaftsturniere

Mannschafts-WM • Frauen-WM • Olympia • Frauen-Olympiade •Kontinentale Meisterschaften • BundesligaStatistik • Frauen-Bundesliga • DDR-Liga • Europapokal

Ranglisten

Alle Ranglisten • Ewige Rangliste • Top-100-Spieler

Fernschach

Weltmeisterschaften • Olympiaden • Champions League • Bundesliga • Freechess

Letzte Aktualisierung

10.4.2012, 20.00 Uhr

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Text: Rainer Osenberg, Bilder: Gemälde (Honoré Daumier), Reichsgründung (Anton von Werner), Titanic (Willi Stöwer), Reichstagsbrand (unbekannt), Uhr (Sandstein), Mondlandung (NASA), Brandt (Holger Ellgaard), Mauerfall (Lear 21/en.wikipedia), Trauerzug (Paddy Briggs), Ground Zero (Jim Watson), Tsunami (U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 1st Class Matthew M. Bradley)

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