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caissa schach chronik - Vereinsschach in DeutschlandMeister der DDRTitelträger der Männer und Frauen
Nach dem II. Weltkrieg wurde der Deutsche Meister zunächst noch in allen Besatzungszonen gemeinsam ermittelt, obwohl der Trend schon längst Richtung deutscher Teilung ging. Noch bevor die DDR am 7. Oktober offiziell gegründet wurde, spielten vom 15.-18. September 1949 in Wernigerode fünf Mannschaften um die Meisterschaft in der sowjetischen Besatzungszone. Sieger wurde die BSG Erich Zeigner Leipzig mit 21½ Brettpunkten, einem mehr als Verfolger BSG Post West Magdeburg und drei Punkte vor der BSG KWU Fortuna Erfurt. ZSG Wittenberge und Einheit Rostock waren weit abgeschlagen. 1952 wurde die DDR-Meisterschaft erstmals in einem Ligensystem ausgespielt. Die sechs Landesmeister – Einheit Rostock, Einheit Landesregierung Potsdam, Werner Seelenbinder Berlin, Aufbau Börde Magdeburg, Empor Erfurt und Einheit Leipzig-Ost spielten statt zentral in einer Liga einrundig den Meister aus. Die Länder der DDR waren allerdings bald darauf Geschichte und wurden von 15 Bezirken abgelöst. Der Schachverband probierte neue Modelle aus. Dabei spielte die SED-Maxime eine gewichtige Rolle, nach der nur die besten Sportler an der Meisterschaft teilnehmen sollten. Die Schachelite wurde in Berlin, Dresden, Leipzig und Halle konzentriert. Halle, das als Hochschul-Sportgemeinschaft „Geschwister Scholl“ begann, wurde Betriebsmannschaft, Verein und ist im neuen Jahrtausend wieder Universitätssportverein. Auch was den Erfolg betrifft, hat sich hier ein Kreis geschlossen. So wurde Halle 2007 und 2010 Deutscher Meister der Frauen. Unter den verschiedenen Namen feierten zuvor die Männer elf, die Frauen 19 DDR-Meisterschaften. Der DDR-Verband war nicht nur beim Ligaspielbetrieb dem Westen weit voraus, sondern noch viel mehr bei den Frauenmannschaften. Bereits seit 1953 spielten auch die Frauen um den Titel. Erst nach dem Mauerfall wurde der erste Mannschaftsmeister der Frauen auch im Westen ermittelt. Der letzte DDR-Meister der Männer wurde dagegen noch ermittelt, als die DDR schon nicht mehr existierte. Erst ab 1991 nahmen ostdeutsche Mannschaften an der Bundesliga teil. Hinweis: Andere Quellen weichen bei den Meisterschaften 1956 und 1985 bis 1987 ab. Wenn Du hierüber Material hast, melde Dich bitte. Anzeige
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Chronik
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Quellen und mehr Informationen Rechte an dieser Seite Text: Rainer Osenberg Diese Seite merken |
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| chronik Vereinsmannschaften Deutschland DDR | © 2007-2010 Rainer Osenberg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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