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caissa schach chronik - Frauen-BundesligaDeutsche Frauen-BundesligaTabellen und Ergebnisse seit 1990
Frauen-Meister In der DDR wurde bereits 1953 die erste Meistermannschaft der Frauen ermittelt. Motor Gohlis Nord holte damals den Titel. Während dessen lag das Mannschaftsschach der Frauen in Deutschland noch im „Dornröschenschlaf“. Nach dem Fall der Mauer spielten die westdeutschen Damenmannschaften erstmals um den Titel, der Hamburger SK gewann die beiden ersten Meisterschaften.
Elberfeld beherrscht zunächst die BundesligaIn der Saison 1991/92 wurde dann erstmals eine gemeinsame Bundesliga gespielt. Neben den sechs besten Mannschaften aus der DSV-Oberliga qualifizierten sich sechs Teams aus den westdeutschen Landesmeisterschaften und nachfolgenden Endspielen: Krefelder Turm SK (Nordrhein-Westfalen), SVg Lasker Steglitz (Niedersachsen/Bremen, Westberlin), Hamburger SK (Hamburg, Schleswig-Holstein), SC Bessenbach (Bayern, Württemberg), Schott Mainz (Baden, Rheinland-Pfalz) und SV Hofheim (Hessen, Saarland). Erster Bundesliga-Meister wurde Lasker Steglitz, das sich aber im selben Sommer zurückzog. Mit der Elberfelder SG stieg eine Mannschaft auf, die die Liga in den nächsten Jahren beinahe nach Belieben beherrschen sollte. In den nächsten sieben Jahren gewannen die Wuppertalerinnen sechs Meistertitel. Nur 1995 mussten sie den Dresdnerinnen einmal den Vortritt lassen, und 1994 gelang der Sieg erst im Stichkampf eben gegen jene Dresdnerinnen. 1999 endete die Elberfelder Ära dann abrupt mit dem Rückzug des Serienmeisters. Dresden, Emsdetten und Baden-Baden im DreikampfDer Dresdner SC und Newcomer Turm Emsdetten beherrschten zunächt die Bundesliga. 2000 und 2001 mussten Stichkämpfe entscheiden, mal für Dresden, dann für Emsdetten. Danach gewann Dresden die Meisterschaft glatt. Dann stieg der SC Baden-Oos auf und machte aus dem Zweikampf einen Dreikampf. Als Aufsteiger gewann Baden-Baden gleich den Titel und wiederholte den Triumph ein Jahr später im Stichkampf gegen Emsdetten. Anzeige
2004 zog sich dann Turm Emsdetten zurück und beendete damit die kurze, aber sehr spannende Ära, in der Dresden, Baden-Baden und Emsdetten selbst das Triumverat in der Bundesliga darstellten. Baden-Baden übernimmt das KommandoDie nächsten Jahre hatte Baden-Baden bei den Frauen ebenso wie bei den Männern eine fast unangefochtene Vormachtstellung. Zwei Vereinen aus Ostdeutschland gelang es doch einige Male, das Starensemble aus Baden erfolgreich zu ärgern. 2006 wurde der Dresdner SC mit Elisabeth Pähtz deutlich Meister, für Baden-Baden blieb nur Platz 4. Ein Jahr später war es knapp, aber diesmal mussten die Baden-Badenerinnen dem USV Halle aus Sachsen-Anhalt den Vortritt lassen. Danach allerdings gewann Baden-Baden zweimal in Folge souverän den Titel. 2009 zog sich bedauerlicherweise mit Dresden eine weitere Traditionsmannschaft und zugleich ein weiterer Mitbewerber von Baden-Baden aus der Bundesliga zurück. Das führte jedoch nicht dazu, dass Baden-Baden nun das Geschehen nach Belieben bestimmen konnte. Im Gegenteil: Meister 2010 wurde zum zweiten Mal der USV Halle. |
Chronik
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Quellen und mehr Informationen Deutscher Schachbund • Rodewischer Schachmiezen Rechte an dieser Seite Text: Rainer Osenberg, Bilder: Malte Hübner (Horn, gemeinfrei Details), Times (Wikimedia) (Fanmeile, cc-by-sa 3.0 Details), Thomas Robbin (Zeche, cc-by-sa 3.0 Details) Diese Seite merken Letzte Aktualisierung 3.10.2011, 11.47 Uhr |
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