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caissa schach chronik - FernschachFernschach-BundesligaBundesliga-Geschichte seit 1991 Im Oktober 1991 begann die Vorgeschichte zur Fernschach-Bundesliga: 203 Mannschaften begannen in 29 Gruppen mit je sieben Mannschaften, die Vorrunde der Qualifikation auszuspielen. Zwei Jahre später begann die Hauptrunde mit neun Gruppen à sieben Mannschaften. Die Gruppensieger waren für die erste Bundesliga-Saison qualifiziert. Wie im Nahschach auch, durfte und darf bis heute nur eine Mannschaft pro Verein in der Bundesliga spielen. Dies sollte noch von Belang sein. Nach vier Jahren standen die Qualifikanten festGanz souverän qualifizierten sich in ihren Gruppen der SV Gelsenkirchen und der Pulheimer SC. Schwarzer Springer Bad Zwischenahn, Diagonale Harburg, Motor Wildau und der SK Münster II konnten auch jeweils mindestens einen Mannschaftspunkt Vorsprung erspielen. Die Münsteraner ließen dabei die SG Porz, die in der Vorrunde noch mit Christopher Lutz angetreten war und die Sfr. Neukölln hinter sich. Für die SG Porz erkämpfte jedoch die Zweite einen Startplatz in der Bundesliga. Auch die dritte Porzer Mannschaft wurde Gruppensieger, durfte jedoch nicht auch noch in der Bundesliga antreten, so dass der SV Fechenheim als Zweitplazierter der Gruppe nachrücken durfte. Den 4. Platz belegte hier übrigens Zitadelle Spandau, später Stammgast in der Bundesliga. Durch Münsters Doppelqualifikation rutschte auch noch der SK Landshut ins Feld.
SV Osnabrück auf Reisen: Der spätere Rekordmeister SV Osnabrück scheiterte übrigens bereits in der Vorrunde an Leipzig-Gohlis. Auch der schärfste Konkurrent in den Meisterjahren, Freibauer Lübbecke, musste schon in der Vorrunde die Hoffnung auf die Bundesliga begraben. Vier Jahre nach dem Startschuss zur Qualifikation folgte der zur ersten Bundesligasaison. Mit dem SV Fechenheim wurde ausgerechnet ein Nachrücker der erste Deutsche Meister. Der Vorsprung auf Motor Wildau betrug einen winzigen halben Brettpunkt. Diagonale Harburg, das gemeinsam mit der Hamburger SG/BUE antrat, der SV Gelsenkirchen und der SK Landshut waren die ersten Absteiger aus der Bundesliga. Im zweiten Durchgang 1997 bis 1999 gelang mit dem SC Kreuzberg einem Aufsteiger der Titelgewinn. Dabei waren die Kreuzberger in der Qualifikation gar nicht in Erscheinung getreten. Sie kamen wie ein Komet und sie verglühten auch wie ein solcher: Nach dem Titelgewinn zog sich die Mannschaft gleich wieder zurück. Mit Pulheim und Bad Zwischenahn verabschiedeten sich zwei Mannschaften, die bei der Qualifikation noch so geglänzt hatten. SV Fechenheim und SV Osnabrück siegten mehrfachAnzeige
Der SV Fechenheim war 2001 die erste Mannschaft, die eine zweite Bundesliga-Meisterschaft feiern konnte. Motor Wildau, im ersten Fechenheimer Meisterjahr noch Vizemeister, musste dagegen den Weg in die 2. Liga antreten. Unter den Aufsteigern 2001 war der SV Osnabrück. Von der Mannschaft, die die Qualifikation zur Bundesliga versäumt hatte, war nur noch Gerhard Müller dabei. Die Osnabrücker waren 2003 die zweite Mannschaft, der es als Neuling gelang, den Titel zu erringen. In der Saison davor hatte sich die Mannschaft neu formiert. Nur gegen die Kölner Fernschachmannschaft gab es eine Niederlage. Doch die ersehnte Titelverteidigung der Osnabrücker gelang nicht – ein weiterer Neuling machte einen Strich durch die Rechnung. Freibauer Lübbecke gewann die Meisterschaft ungeschlagen, während sich Osnabrück Nachbar Münster beugen musste. Dies sollte jedoch bis auf weiteres die letzte Osnabrücker Niederlage sein. Mit Fechenheim und Köln schieden derweil zwei Teams der ersten Bundesligastunde aus. 2007 und 2009 errangen die Osnabrücker jeweils ziemlich souverän den Titel und waren somit die erste Mannschaft, die ihren Titel auch verteidigen konnte. Vor der folgenden Saison brach die Mannschaft jedoch auseinander. Die Schachfreunde Bücker und Firnhaber wechselten zu Zitadelle Spandau. |
Chronik
Meisterschaften 1997 SV Fechenheim • 1999 SC Kreuzberg • 2001 SV Fechenheim • 2003 SV Osnabrück • 2005 Freibauer Lübbecke • 2007 SV Osnabrück • 2009 SV Osnabrück Anzeige
Bundesliga-Hintergrund Jeweils im Oktober ungerader Jahre beginnt eine neue Saison der Fernschach-Bundesliga, in der neun Mannschaften den Deutschen Meister ausspielen. Die Saison erstreckt sich über knapp zwei Jahre. Jede Mannschaft besteht aus vier Spielern, die stets am selben Brett spielen. Bundesliga aktuell 2:2 im Spitzenspiel Tabelle und Ergebnisse der Bundesliga Quellen und mehr Informationen Deutscher Fernschachbund • SV Fechenheim • Stephan Busemann • Nahschach-Bundesliga Rechte an dieser Seite Text: Rainer Osenberg, Bild: Ingo Firnhaber (Osnabrück, Copyright Details) Diese Seite merken Letzte Aktualisierung 6.6.2010, 21.38 Uhr |
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