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caissa schach chronik - FernschachFernschach-OlympiadenOlympia-Geschichte seit 1949 Die erste Schacholymiade wurde 1949 begonnen. Sieben Länder – Argentinien, Italien, Peru, Portugal, Schweden, Tschechoslowakei und Ungarn – gingen an den Start. Gespielt wurde jeweils an sechs Brettern, die Brettpunkte entschieden über die Plazierung.
Medaillenspiegel Männer Drei Jahre später stand Ungarn als erster Olympiasieger fest. Mit 5 Punkten hatte man die Tschechoslowakei auf Distanz gehalten. Lange Zeit wurden die Turniere nacheinander ausgetragen, die Korrespondenz erfolgte über Jahrezehnte noch mit Postkarten. 1952 bis 1955 spielten acht Mannschaften, darunter erstmals auch eine Deutsche. Gold ging diesmal an die Tschechoslowakei. Diese lagen gleichauf mit den Schweden, hatten diese jedoch geschlagen. Mit einem halben Punkt Rückstand landete die deutsche Mannschaft auf dem 3. Platz. Anzeige
Bei der dritten Ausgabe war erstmals die Sowjetunion dabei und gewann die Olympiade gleich mit 3 Punkten Vorsprung. Die Sowjetunion beherrschte fortan auch die Fernschach-Olympiade. Nur bei der fünften Veranstaltung von 1965 bis 1968 musste man der Tschechoslowakei den Sieg überlassen. Erst wieder in den 1980er-Jahren gelang es einer Mannschaft, die UdSSR zu überrunden, um präzise zu sein, sogar zwei: Bei der IX. Olympiade siegte Großbritannien vor der (west-)deutschen Mannschaft. Den Sowjets blieb hier nur Platz 3. Dafür holte sich die sowjetische Mannschaft noch 1995 eine Goldmedaille, als die Nation schon längst nicht mehr existierte. Bronze ging bei dieser zehnten Olympiade an die DDR, die schon 1990 untergegangen war. Inzwischen wurden die Turniere teilweise parallel ausgetragen. In den folgenden fünf Turnieren konnte die deutsche Mannschaft dreimal Gold und zweimal Silber einheimsen, als man Tschechien und Norwegen je einmal hauchdünn den Sieg überlassen musste. Frauen spielten erst ab 1974
Medaillenspiegel Frauen Erst 1974 begann die erste Fernschach-Olympiade der Frauen. Ingesamt wurden bislang erst sieben Turniere vollendet, die jeweils erst gestartet wurden, als das Vorgängerturnier bereits beendet war. Über die zweite Frauen-Olympiade lagen lange Zeit leider kaum Informationen vor. Erst 2010 gelang es Gerhard Hund, die fehlenden Daten anhand alter Korrespondenz zu rekonstruieren. Wie immer gewann hier die Sowjetunion, die ihr Gold-Abonnement erst mit ihrer Auflösung aufgeben musste. Seitdem feierten vier verschiedene Nationen den Titel: Tschechien, Russland, Litauen und Slowenien. Die deutsche Nationalmannschaft konnte bei den letzten drei Olympiausgaben Medaillen feiern. Nach zweimal Silber gab es zuletzt Bronze für die deutschen Damen. |
Chronik
Olympiasieger Männer: 1952 Ungarn • 1955 Tschechoslowakei • 1961 Sowjetunion • 1964 Sowjetunion • 1968 Tschechoslowakei • 1972 Sowjetunion • 1976 Sowjetunion • 1982 Sowjetunion • 1987 Großbritannien • 1995 Sowjetunion • 1999 Tschechien • 2004 Deutschland • 2008 Deutschland • 2006 Deutschland • 2009 Norwegen • Frauen: 1979 Sowjetunion • 1986 Sowjetunion • 1992 Sowjetunion • 1997 Tschechien • 2003 Russland • 2006 Litauen • 2009 Slowenien Anzeige
Olympia-Hintergrund Olympiaden werden als Rundenturniere ausgetragen. Jede Mannschaft besteht aus sechs Spielern, bei den Frauen vier. Die Brettpunkte werden als Erstwertung herangezogen. WM aktuell Norwegen 15. Olympiasieger Laufende Olympiaden Quellen und mehr Informationen Rechte an dieser Seite Text: Rainer Osenberg Diese Seite merken Letzte Aktualisierung 14.6.2010, 8.35 Uhr |
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| chronik Fernschach Olympiade | © 2007-2010 Rainer Osenberg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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