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caissa schach chronik - SchacholympiadeFünfter Sieg in FolgeXIV. Olympiade in Leipzig
Völkerschlachtdenkmal in Leipzig Im sächsischen Leipzig fand 1960 die zweite Schacholympiade hintereinander auf deutschem Boden statt, dieses mal allerdings zum ersten und einzigen Mal in der DDR, die in München einen sehr guten 6. Platz errungen hatte. Mit 40 Mannschaften aus 232 Spielern wurde ein neuer Rekord erzielt. Noch bemerkenswerter war jedoch das ausgezeichnete Zuschauerinteresse. Die Deutsche Schachzeitung berichtete von insgesamt 70.000 Zuschauern, so dass es im Turniersaal des Ringmessehauses zu Belüftungsproblemen kam. Unter den Teilnehmern war der frisch gebackene Weltmeister Michail Tal, der allerdings aufgrund der Geburt seines Kindes später eintraf, um seine Mannschaft zum erwarteten fünften Titel zu führen. Ebenfalls dabei war der 17-jährige Bobby Fischer, der das erste Brett der Amerikaner besetzte. Dafür mussten die Amerikaner auf Samuel Reshevsky verzichten, der nicht bereit war, an einem anderen als dem ersten Brett zu spielen. Wenig Spannung im Kampf um die PlätzeZunächst wurde, wie inzwischen längst üblich, in vier Vorrundengruppen die Spreu vom Weizen getrennt. In Gruppe 1 setzten sich klar Jugoslawien, Bulgarien und die DDR durch. Etwas spannender war die Gruppe 2, wo sich die UdSSR und Argentinien deutlich durchsetzten, der Kampf um den dritten Finalplatz jedoch spannend war. Die Niederlande hatten am Ende gegenüber Polen und Österreich die Nase vorn. Anzeige
England, die Tschechoslowakei und Ungarn waren die erwarteten Qualifikanten der Gruppe 3, während sich in Gruppe 4 nur die Frage stellte, wer neben den USA und der BRD den dritten Platz erzielte. Rumänien setzte sich dabei gegen Spanien und Chile durch. Schon geradezu langweilig verlief die Finalrunde. Die Sowjetunion ließ schon in der ersten Runde beim 4:0 über die Bulgaren keinen Zweifel daran, wer das Turnier gewinnen würde. Erst in der allerletzten Runde gelang es dem Engländer Penrose wenigstens einen vollen Brettpunkt gegen die Sowjets einzufahren – ausgerechnet gegen Michail Tal. Selbst die anderen Medaillen waren diesmal eine vergleichsweise klare Sache. Letztlich lag die UdSSR fünf Punkte vor den USA und sieben vor Jugoslawien. Ungarn als Viertplazierter hatte bereits 4½ Punkte Rückstand auf Bronze. Abschlusstabelle der Finalrunde
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Chronik
Turniere der Epoche 1950 Dubrovnik, 1952 Helsinki, 1954 Amsterdam, 1956 Moskau, 1958 München, 1960 Leipzig, 1962 Varna, 1964 Tel Aviv, 1966 Havanna, 1968 Lugano, 1970 Siegen, 1972 Skopje, 1974 Nizza Die Medaillengewinner
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Olympia-Hintergrund Nach dem II. Weltkrieg wurde die Olympiade alle zwei Jahre ausgetragen. Die Teilnehmerzahl machte Vorrunden und anschließende Finalrunden erforderlich. Die XIV. Olympiade in Leipzig fand statt vom 26. Oktober bis 9. November 1960. Olympia aktuell Deutschland im Mittelmaß Aktuelle Olympiade Quellen und mehr Informationen OlimpBase • Fernschach-Olympia Rechte an dieser Seite Text: Rainer Osenberg, Bild: Michael Sander (Leipzig, cc-by-sa 3.0 Details) Diese Seite merken Letzte Aktualisierung 6.6.2010, 21.50 Uhr |
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| chronik Nationalteams Olympia 1950-1974 Leipzig 1960 | © 2007-2010 Rainer Osenberg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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