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caissa schach chronik - VereinsschachChronik des VereinsschachsNationale und internationale Vereinsturniere
Multipler Meister Michael Adams Recht rasch nach Ende des II. Weltkrieges boomten Meisterschaften der Vereinsmannschaften. 1947 wurde die Essener SG Deutscher Vereinsmeister – damals noch gesamtdeutsch. 1949 trennten sich die Meisterschaften der inzwischen gegründeten beiden deutschen Staaten für mehr als 40 Jahre. 1975 kam die BundesligaAuf dem DSB-Kongress in Trier 1973 wurde dann die Einführung einer Bundesliga beschlossen, die zunächst in vier Staffeln gespielt werden sollte. Die vier Staffelsieger sollten dann wie gehabt eine Endrunde um den Titel spielen.
Vereinsschach-Meilensteine Die Bundesliga wurde rasch angenommen, so dass ab 1980 in der eingleisigen Bundesliga gespielt w wurde. In den ersten 20 Jahren wurden lediglich drei Mannschaften Meister der Bundesliga, allen voran der FC Bayern München, der sich 1995 aus finanziellen Gründen aus der Bundesliga zurück zog. Dreimal wurden die Bayern auch gesamtdeutscher Meister, nachdem 1992 Vereine aus dem Osten in die Bundesliga integriert worden waren. Zuvor wurde in der DDR schon Jahrzehnte lang eine eigene Liga gespielt.
Deutsche Rekordmeister In den kommenden Jahren wurden neben den Traditionsvereinen Porz und Solingen auch einige Newcomer Deutscher Meister. Der Lübecker SV hatte in dieser Zeit einen rasanten Aufstieg und schließlich noch einen schnelleren Fall. Nachhaltiger war der Erfolg der OSG Baden-Baden, die 2006 erstmals Meister wurde. Um flexibler auf die Erfordernisse reagieren zu können, verselbständigte sich die Bundesligaab der Saison 2007/08. Sportlich blieb Baden-Baden das Maß der Dinge. Frauen-Bundesliga begann 1991Schon in den 1950er-Jahren wurde in der DDR der Mannschaftsmeister auch bei den Frauen ausgespielt. Die westdeutschen Damen stießen nach dem Mauerfall hinzu und übernahmen gleich das Kommando. Die ersten beiden Frauen-Meisterschaften gewann jeweils der Hamburger SK. In der 1991 eingeführten Frauen-Bundesliga war zunächst die Elberfelder SG drückend überlegen. Bis 1999 gelang nur Steglitz und Dresden ansonsten jeweils eine Meisterschaft. Nach dem Rückzug der Wuppertalerinnen entbrannten Zwei- und Dreikämpfe um den Titel. Der Dresdner SC, Turm Emsdetten und schließlich Baden-Baden kämpften um den Titel. Inzwischen ist auch bei den Frauen Baden-Baden das Maß der Dinge, ohne aber ungefährdeter Serienmeister zu sein. Anzeige
Internationales VereinsschachDer Schweizer Meister wird schon seit 1951 in einer – damals allerdings noch winzigen – Nationalliga ausgespielt. Bis heute ist die SG Zürich das alles beherrschende Team. Die Österreichische Liga wurde dagegen erst in den 1970ern ins Leben gerufen. Aus ganz Europa strömen Jahr für Jahr die Mannschaften zum European Club Cup, dem Europokal der Schachvereine. Dieser wurde 1976 erstmals gespielt, damals noch im Ko-System, ähnlich wie der Deutsche Pokal. Erst wurde nur alle drei Jahre, dann alle zwei Jahre und schließlich jährlich gespielt. Seit 2003 spielen Männer und Frauen parallel an einem Ort. Von 1996 bis 2002 spielten die Frauen ein separates Turnier. |
Chronik
Vereinsschach in der Chronik Mehrgleisige Bundesliga: 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980 • Bayerische Dominanz: 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995 • Aufstrebende Neulinge: 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007 • Bundesliga in Eigenregie: 2008, 2009, 2010 • Ewige Tabelle • Statistik • Pokalsieger • DDR-Meister 1992-1999 • 2000-2004 • seit 2005 • Ewige Tabelle European Club Cup • Schweiz • Österreich Anzeige
Quellen und mehr Informationen ICCF • Deutscher Fernschachbund • Freechess Rechte an dieser Seite Text: Rainer Osenberg, Bilder: US Air Force (Rosinenbomber, gemeinfrei Details), Bundesarchiv, Bild 146-1985-114-21 / Maeschke, Fri (VW, cc-by-sa 3.0 Details), Elke Wetzig (Trabantenstadt, cc-by-sa 3.0 Details), Bundesarchiv, Bild 175-V00-02081 / Lehnartz, Klaus (Brandenburger Tor, cc-by-sa 3.0 Details), Bundesarchiv, Bild 183-1989-1118-028 / unknown / C (Maueröffnung, cc-by-sa 3.0 Details), Malte Hübner (Horn, gemeinfrei Details), Times (Wikimedia) (Fanmeile, cc-by-sa 3.0 Details), Thomas Robbin (Zeche, cc-by-sa 3.0 Details), Brittle heaven (Adams, cc-by-sa 3.0 Details) Diese Seite merken Letzte Aktualisierung 6.6.2010, 21.50 Uhr |
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