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caissa schach chronik - Mannschafts-WeltmeisterschaftMannschafts-WeltmeisterschaftBerichte und Ergebnisse des Opens Jahrzehntelang war die Schacholympiade das wichtigste Schachturnier der Nationalmannschaften. Da jedoch alle Fide-Mitglieder hieran teilnehmen konnten und somit die Teilnehmerzahl immer größer wurde, entschloss sich die Fide, ab 1976 im Schweizer System zu spielen, was dem sportlichen Wert des Turniers schadete.
Alle Mannschaftsweltmeister 1985 wurde die erste Weltmeisterschaft der Nationalmannschaften ausgetragen. Diese sollte von nun an alle vier Jahre im malerischen Luzern mitten in der Schweiz stattfinden. Für das Rundenturnier mussten sich die Mannschaften bei der Schacholympiade oder den Kontinentalturnieren qualifizieren. Als die ersten beiden Weltmeisterschaften ausgetragen wurden, existierte noch die Sowjetunion, und es verstand sich somit von selbst, dass diese favorisiert waren. Beide Male gewannen die Sowjets klar vor Ungarn bzw. Jugoslawien. Nach dem Zerfall der Sowjetunion hatte bei der Olymiade Russland die Golderbschaft von der Sowjetunion übernommen. Bei der WM 1993 waren es aber die USA, die sich den WM-Titel holten. Auch die Ukraine lag noch vor den Russen, die sowohl gegen Armenien als auch gegen Island den Kürzeren zogen. Anzeige
1997 siegte dann Russland mit einem winzigen halben Punkt Vorsprung auf Titelverteidiger USA. Bei fünf der neun Mannschaftskämpfe waren die Russen nicht als Sieger von den Brettern gegangen. Nach Mannschaftspunkten hätte es damit nur zu Bronze gereicht. Vier Jahre später fand die Meisterschaft erstmals nicht in Luzern statt. Austragungsort war die armenische Hauptstadt Eriwan. Erstmals seit der Premiere war eine deutsche Mannschaft am Start, da man bei Olympia in Istanbul überraschend Silber geholt hatte. Die deutsche Mannschaft wurde Vierter. Gold ging an die Ukraine, die gegen Verfolger Russland knapp gewonnen hatten. 2005 waren wieder die Russen an der Reihe, die buchstäblich in letzter Sekunde den Chinesen das sicher geglaubte Gold noch entrissen. Auch 2010 hatten die Russen Mühe und verloren ausgerechnet gegen Griechenland. Da aber auch die Konkurrenz viele Punkte liegen ließ, reichte es zum dritten WM-Sieg.
Wassyl Iwantschuk Die besten SpielerDer erfolgreichste Spieler bei Mannschaftsweltmeisterschaften ist Wassyl Iwantschuk, der je einmal mit der Sowjetunion und der Ukraine Gold holte. Hinzu kamen gleich drei individuelle Goldmedaillen. Auf ingesamt viermal Gold kamen der Armenier Rafael Waganjan, sowie die Russen Peter Swidler, Sergei Rublewski und Jewgeni Barejew. Niemand siegte öfter als Wassyl Iwantschuk. 17 mal in seinen 37 Partien ging er als Sieger vom Brett. Dabei holte er 26½ Punkte, was ebenfalls Platz 1 bedeutet. Bei den Siegen folgt ihm Smbat Lputjan mit 13, bei den Punkten Wladimir Akopjan mit 25. Drei Spieler schafften bislang 100%, aber jeweils in ein oder zwei Partien. Nikita Witjugow holte seine 91,7% in immerhin 6 Partien. Noch beachtlicher ist aber wohl die Leistung von Jewgeni Barejew, der in seinen 18 Partien nur einmal als Verlierer das Brett verließ und auf eine Punktequote von 75% kam. |
Chronik
Hintergrund Mannschafts-WM Als die Schacholympiade immer mehr zur Massenveranstaltung wurde, führte man die WM ein. Diese wird alle vier Jahre als Rundenturnier ausgetragen. Als Teilnehmer muss man sich bei Olympia oder einer kontinentalen Meisterschaft qualifizieren. Anzeige
Mannschafts-WM aktuell Russland verteidigt den Titel Aktuelle Team-WM Quellen und mehr Informationen Rechte an dieser Seite Text: Rainer Osenberg, Bild: karpidis (Iwantschuk, cc-by 2.0 us Details) Diese Seite merken Letzte Aktualisierung 6.6.2010, 21.50 Uhr |
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