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caissa schach chronik - TurniereGeschichte des TurnierschachsTabellen, Ergebnisse, Kurzberichte
Eröffnung der Weltausstellung 1851 1851 begann die Geschichte der Weltausstellungen, und es begann die Geschichte des modernen Turnierschachs. Anlässlich der ersten „Expo“, die Königin Victoria 1851 im Londoner Crystal Palace eröffnete, hatte der britische Spitzenspieler Howard Staunton einige seiner namhaften Kollegen zum Turnier nach London geladen. In Ko-Matches traf ein großer Teil der Weltspitze aufeinander. Sieger wurde am Ende aber nicht der favorisierte Staunton, sondern der Preuss Adolf Anderssen, der auch die folgenden schachlichen Großereignisse für sich entscheiden konnte.
Turnier-Höhepunkte In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die Anzahl gutklassig besetzter Turniere immer mehr zu. Neben Weltausstellungen dienten zunehmend auch Kongresse der nationalen Verbände als willkommener Anlass für ein großes Turnier. „Groß“ war seinerzeit noch wörtlich zu nehmen, da viele Teilnehmer jeweils über einige Wochen zusammen spielten. Anlässlich des Turniers in London 1883 wurde eine schier revolutionäre Neuerung eingeführt, die mechanische Schachuhr. Innovationen gehörten seinerzeit zur Tagesordnung. So wurden Anfang des 20. Jahrhunderts verschiedene Turniermodi ausprobiert, unter anderem, um ein Remis möglichst unattraktiv zu machen. Anzeige
Auch vor dem Turnierschach machten die zwei Weltkriege von 1914 bis 1918 und 1939 bis 1945 natürlich nicht halt. Außerhalb dieser schwierigen Zeiten fanden aber immer mehr Turniere statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die Fide, die die Kontrolle über die Weltmeisterschaft übernommen hatte, einen Qualifikationsmodus ein, die bis in die 1990er-Jahre mehr oder weniger unverändert blieb. Dieser bestand aus regionalen Zonenturnieren, bei denen sich die Spieler für das umfassende Interzonenturnier qualifizieren konnten. Dessen stärkste Spieler spielend anschließend in einem weiteren Turnier den Herausforderer aus. In den nächsten Jahren war der Schachkalender maßgeblich von diesen Zyklen bestimmt, andere hochklassige Turniere waren nun vergleichsweise selten. Immer mehr regelmäßige TurniereIn den 1970er-Jahren nahm der Trend zu regelmäßigen Turnieren zu. Beispielsweise begannen in dieser Dekade die Erfolgsgeschichten der Turniere in Linares und Dortmund. Da die Turniere tendenziell immer kleiner wurden und die 1970 eingeführten Elo-Zahlen immer inflationärer, erhöhte sich die nominelle Qualität der Spitzenturniere. Die strafferen Zeitpläne – Hängepartien waren mit Einführung ernst zu nehmender Computer Geschichte geworden – erlaubten im Zusammenhang mit den kleineren Turnieren nun einen wesentlich engeren Turnierkalender. Auch spielte sicher eine Rolle, dass das Problem, von einem Ort zum anderen der Welt zu gelangen, immer geringer wurde. Somit nahm auch die Quantität der Veranstaltungen maßgeblich zu. Im 21. Jahrhundert finden allein die Topturniere in Wijk aan Zee, Linares, Sofia, Dortmund, Biel, Moskau und Nanjing jährlich statt. |
Chronik
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Turnier-Hintergrund Die am stärksten besetzten Turniere der Geschichte finden ihren Platz in dieser Chronik. Sollte Dir ein wichtiges Turnier fehlen, so melde Dich bitte. Turniere aktuell Drei Punktgleiche in Biel Ergebnisse aktueller Turniere Quellen und mehr Informationen Endgame • PGN-Mentor • ChessGames Rechte an dieser Seite Text: Rainer Osenberg, Bilder: unbekannt (Lok NYC 999, gemeinfrei Details), Tobias Nässel (Lok 41, cc-by-sa 3.0 Details), Benedikt Dohmen (Lok E04, cc-by-sa 3.0 Details), Benedikt Dohmen (Lok V200, cc-by-sa 3.0 Details), Benedikt Dohmen (TEE BR 601, cc-by-sa 3.0 Details), Sebastian Terfloth (Lok 103, cc-by-sa 3.0 Details), Sebastian Terfloth (ICE 1, cc-by-sa 2.0 de Details), Sebastian Terfloth (ICE 3, cc-by-sa 3.0 Details), Vincent Babilotte (Thalys, cc-by-sa 2.5 Details), Yosemite (Transrapid, cc-by-sa 3.0 Details), Willi Stöwer (Titanic, gemeinfrei Details), unbekannt (Crystal Palace, gemeinfrei Details) Diese Seite merken Letzte Aktualisierung 6.6.2010, 21.50 Uhr |
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