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caissa schach chronik - WeltmeisterschaftThe Berlin WallWM 2000: Kasparow findet seinen Meister Viel Zeit verging bis zur WM 2000, in der Garri Kasparow Deep Blue unterlegen war. Deutschland hatte sich inzwischen an der Expo in Hannover erfreut und über das ICE-Unglück von Eschede entsetzt. Das Land hatte eine totale Sonnenfinsternis und die Abwahl Helmut Kohls erlebt. Dortmund und Schalke waren binnen eines Monats Europapokalsieger im Fußball geworden, später wurde das umgefallene Tor in Madrid berühmt.
Nach der Trennung der Schachwelt 1993 hatten zunächst sowohl die Fide als auch die PCA traditionelle Zyklen gespielt. Der PCA war es dabei gelungen, bei den Medien und dem Publikum einen höheren Stellenwert zu erhalten. Während die Fide im ausgehenden Millenium auf einen äusserst umstrittenen WM-Modus hin arbeitete, kehrte die PCA (unter neuem Namen) zu längst vergessenen und ebenso umstrittenen Traditionen zurück. Die „Qualifikation“
In Cazorla wurde gespielt Nach der WM 1995 war nicht der übliche Qualifikationszyklus eingeleitet worden. Statt dessen sollte in einem Match zwischen Viswanathan Anand und Wladimir Kramnik in Andalusien der nächste Herausforderer Kasparows für ein Match in Linares und Sevilla ermittelt werden. Anand lehnte jedoch die Teilnahme an der Qualifikation aufgrund seines Vertrages mit der Fide ab. Nun wurde Alexei Schirow aufgrund seines hervorragenden Abschneidens beim Turnier in Linares, wohl aber auch aufgrund seiner Entscheidung, unter spanischer Flagge zu spielen, für das Match gegen Kramnik eingeladen. Noch bevor das Match zwischen Kramnik und Schirow im andalusischen Cazorla startete, schlug Fide-Weltmeister Anatoli Karpow ein Match gegen Kasparow vor, das von einer neutralen Organisation veranstaltet werden sollte. KandidatenfinaleCazorla in der andalusischen Provinz Jaen war vom 24. Mai bis zum 4. Juni 1998 Gastgeber des Kandidatenturniers zwischen Wladimir Kramnik und Alexei Schirow. Angesetzt waren zehn Partien.
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WM 1998 in Sevilla – oder auch nichtDie WM sollte am 16. Oktober mit einem Preisfond von 295 Mio. Peseten starten. Die finanziellen Zusagen der Region Andalusien konnten jedoch nicht eingehalten werden, so dass die Weltmeisterschaft letztlich abgesagt wurde. Immer wieder aufkeimende Hoffnungen, eine WM in Tschechien auszurichten, zerschlugen sich ebenfalls. Garri Kasparow kämpfte auch nicht um mit Nachdruck darum, das Match gegen Alexei Schirow zu spielen. Er hielt diesen für einen unwürdigen Gegner und bezeichnete ihn gar als „Amateur“. Im Frühjahr 2000 kündigte die Londoner „Times“ eine WM im Oktober zwischen Kasparow und Anand an. Letztlich wurde jedoch Wladimir Kramnik als Herausforderer Kasparows ausgewählt, obwohl dieser zuvor Schirows Anspruch auf ein Match gegen Kasparow unterstützt hatte. Das Match war auf 16 Partien ausgelegt. |
Chronik
Finalergebnisse
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WM-Epoche 1993 - 2005 Zwischen 1993 und 2005 wurden zwei parallele Weltmeisterschaften ausgetragen. Ursache war die Abspaltung der PCA von der Fide 1993. Schon den Zeitgenossen galt die WM der PCA bzw. der Nachfolgeorganisation Braingames als die wichtigere. Diese Ära endete erst durch die Wiedervereinigungs-WM 2006. WM aktuell Topalow droht mit Ausstieg Aktuelle Weltmeisterschaften Quellen und mehr Informationen Mark Weeks • The Week in Chess • ChessBase • BrasilBase und zahlreiche Printmedien. Rechte an dieser Seite Text: Rainer Osenberg, Bilder: Cherrmann387 (London, cc-by-sa 3.0 Details), Rainer Osenberg (Brett, gemeinfrei Details), Copyright 2007, S.M.S.I., Inc. - Owen Williams, Th (Kasparow, cc-by-sa 3.0 Details), unbekannt (Kramnik, Details), Pepepitos (Cazorla, gemeinfrei Details) Diese Seite merken |
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| chronik WM Klassische WM Epoche 1993-2004 2000 | © 2007-2010 Rainer Osenberg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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